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Newsletter Kinderpolitik
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Inhalt dieses Newsletters
1. Kinderrechte ins Grundgesetz: Aktionsbündnis Kinderrechte begrüßt Vorstoß des Landes Rheinland-Pfalz
2. Aufruf an Kinder und Jugendliche: Startet Aktionen für "Kinderrechte ins Grundgesetz" am 20. September"!
3. Studie: Fridays for Future. Profil, Entstehung und Perspektiven der Protestbewegung in Deutschland
4. Analyse: Kontakt von Kindern zu ihren inhaftierten Eltern – Einblicke in den deutschen Justizvollzug
5. Positionspapier zu EU-Jugendstrategie 2019 bis 2027
6. Breites Bündnis fordert: Exklusion beenden – Kinder- und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien
7. Bericht zum Jugendschutz im Internet: Mobbing, Hass und Belästigung an der Tagesordnung
8. Studie „Jung! Digital! Sozial?“: Erklärungsfaktoren für Online-Sozialkompetenzen im Kindes- und Jugendalter
9. Save the Dates! Vernetzungstreffen für Kinder- und Jugendgremien in Deutschland
10. Großes Kinderrechte-Lesefestival für Familien am 15. September in Berlin
11. Fachkonferenz am 17. September in Weimar: „Alle Menschen sind frei und gleich …“ - Menschenrechte in der Kulturellen Bildung
12. „Aufblühen im Spiel“: Fachtag zu Aktionsräumen am 20. September in Heilbronn
13. Jetzt Anträge bei den Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes stellen: Bis zu 10.000 Euro Projektförderung möglich
14. Schulhofträume werden wahr: Jetzt für umfangreiche Förderung bewerben!
1.
Kinderrechte ins Grundgesetz: Aktionsbündnis Kinderrechte begrüßt Vorstoß des Landes Rheinland-Pfalz

Das Aktionsbündnis Kinderrechte begrüßt die Forderungen der rheinland-pfälzischen Jugend- und Familienministerin Anne Spiegel zur Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz. Das Aktionsbündnis (Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund, UNICEF Deutschland in Kooperation mit der Deutschen Liga für das Kind) tritt wie Ministerin Spiegel dafür ein, dass die UN-Kinderrechtskonvention zwingend Maßstab für die Aufnahme der Kinderrechte im Grundgesetz wird. Neben Schutz- und Förderrechten ist dabei zentral, dass auch Beteiligungsrechte und die Vorrangstellung des Kindeswohls bei allen Kinder und Jugendliche betreffenden Entscheidungen Einzug ins Grundgesetz finden. Aus Sicht des Aktionsbündnisses sollte die von Bund und Ländern eingesetzte Arbeitsgruppe zu Kinderrechten nun im Nachgang zu ihrer letzten Sitzung am 09. September 2019 zügig ihren Abschlussbericht vorlegen, damit eine Grundlage für eine politische Entscheidung im Bundestag und Bundesrat vorliegt und das Gesetzgebungsverfahren bald beginnen kann. Der Abschlussbericht wird den Meinungs- und Diskussionsstand der Arbeitsgruppe zu verschiedenen Formulierungsvarianten wiedergeben.

Für das Aktionsbündnis Kinderrechte ist klar: Die Regelung zu Kinderrechten im Grundgesetz darf im Ergebnis nicht hinter dem zurückbleiben, was in der UN-Kinderrechtskonvention, der Charta der Grundrechte der EU und in der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes enthalten ist. Die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz erfährt mittlerweile eine breite Unterstützung. Für das Aktionsbündnis Kinderrechte ist aber auch unabdingbar, dass im weiteren Gesetzgebungsverfahren eine breite Beteiligung der Zivilgesellschaft stattfindet, damit neben politischen Erwägungen auch die in den letzten Jahren erarbeiteten fachlichen Standards angemessen Berücksichtigung finden.

Mehr Infos: Pressemitteilung des Deutschen Kinderhilfswerks vom 16.08.19

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2.
Aufruf an Kinder und Jugendliche: Startet Aktionen für "Kinderrechte ins Grundgesetz" am 20. September"!

Seit Herbst 2018 hat sich eine breite Initiative „Kinderrechte ins Grundgesetz“ bestehend aus rund 60 Organisationen der Zivilgesellschaft aufgestellt, darunter das Deutsche Kinderhilfswerk, Plan International Deutschland, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, der Bundeselternrat und das internationale Kinderhilfswerk UNICEF. Ziel ist es, Kinder, Jugendliche und Erwachsene darüber zu informieren, warum Kinderrechte im Grundgesetz notwendig sind, für die Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz zu werben und Diskussionen zu dem Thema anzuregen.

Überall in Deutschland sollen am Freitag, den 20. September 2019, dem Weltkindertag, Aktionen stattfinden, bei denen Kinder und Jugendliche klar machen: Kinderrechte ins Grundgesetz, jetzt! Kinder und Jugendliche sind aufgerufen ihre eigene öffentlichkeitsstarke Aktion zu starten und sich für ihre Rechte einzusetzen. Die Anmeldung von Aktionen über die Webseite der Initiative sind weiterhin möglich, sodass diese unterstützt und mit Material versorgt werden können.

Mehr Infos: Wissenswertes sowie Anmeldung zur Aktion "Kinderrechte ins Grundgesetz" am 20. September 2019

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3.
Studie: Fridays for Future. Profil, Entstehung und Perspektiven der Protestbewegung in Deutschland

Innerhalb eines Jahres ist Fridays for Future (FFF) zu einer globalen Kampagne herangewachsen, die auch in Deutschland hunderttausende für eine Wende in der Klimapolitik auf die Straße bringt. Nach wie vor bestimmen die jugendlichen Protestierenden die mediale, politische und gesellschaftliche Debatte. Um mehr über die Demonstrierenden und ihre Motive zu erfahren, haben sich Forscher/innen des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung an einer europaweiten Befragung der globalen Klimademonstrationen beteiligt. Für die deutsche Teilstudie fanden Befragungen in Berlin und Bremen statt.

Wesentliche Ergebnisse sind unter anderem: (1) Die FFF-Proteste werden von jungen, gut gebildeten Menschen und überraschend stark von jungen Frauen getragen, die zum Teil zum ersten Mal demonstrieren. (2) Bei der Mobilisierung zum Protest waren direkte persönliche Kontakte mit Freund/innen und Bekannten noch wichtiger als digitale soziale Medien. (3) Die Demonstrierenden wollen die Politik unter Druck setzen, klimapolitische Versprechen einzulösen. (4) Die Demonstrierenden sind keineswegs hoffnungslos, sondern vielmehr handlungsbereit, politisiert und zuversichtlich, dass ihr Protest Veränderungen hervorrufen kann. (5) Im europäischen Vergleich ist die Kampagne sowohl hinsichtlich der Zusammensetzung der Teilnehmer/innen als auch in der Einschätzung von Lösungswegen heterogener als der gemeinsame Rahmen vermuten lässt.

Mehr Infos: Gemeinsame Pressemitteilung des Instituts für Protest- und Bewegungsforschung, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Otto Brenner Stiftung (PDF) und Studie zu Fridays for Future (PDF)

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4.
Analyse: Kontakt von Kindern zu ihren inhaftierten Eltern – Einblicke in den deutschen Justizvollzug

Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat eine Analyse zum Thema "Kontakt von Kindern zu ihren inhaftierten Eltern – Einblicke in den deutschen Justizvollzug" veröffentlicht und mehr Besuchs- und Kontaktmöglichkeiten für Kinder inhaftierter Eltern gefordert. Die Inhaftierung eines Elternteils greift fundamental in das Leben von Kindern und das Eltern-Kind-Verhältnis ein. Die UN-Kinderrechtskonvention sichert in Artikel 9 jedem Kind das Recht auf unmittelbaren Kontakt mit seinen Eltern zu, sofern das dem Kindeswohl nicht widerspricht.

Wie häufig, wie lange und in welchem Rahmen Kinder ihre inhaftierten Eltern besuchen oder kontaktieren können, unterscheidet sich deutschlandweit stark. Manche Justizvollzugsanstalten (JVAs) halten kindgerechte Räumlichkeiten vor, in anderen JVAs treffen Kinder ihre Eltern in Besuchsräumen, wo Körperkontakt nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Familienfreundliche Maßnahmen und Angebote, die sich an Kinder Inhaftierter richten, sind bislang nur in einzelnen JVAs vorhanden. Die Angebote scheinen außerdem abhängig zu sein vom teils ehrenamtlichen Engagement freier Träger. Auch die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbesuchszeiten sind je nach Bundesland verschieden: von monatlich einer Stunde zum Beispiel in Hessen und im Saarland bis hin zu vier Stunden zum Beispiel in Brandenburg und Niedersachsen.

Mehr Infos: Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Menschenrechte und Publikation

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5.
Positionspapier zu EU-Jugendstrategie 2019 bis 2027

Mit dem Start der neuen EU-Jugendstrategie 2019 bis 2027 am 1. Januar 2019, der anstehenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2020 und dem deutschen Vorsitz im Europarat von November 2020 bis Mai 2021 stehen wichtige Entwicklungen an, die die Umsetzung europäischer Jugendpolitik in Deutschland verstärkt ins Blickfeld rücken. Aus diesem Anlass befasst sich die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ in ihrem Positionspapier „Umsetzung europäischer Jugendpolitik in Deutschland ab 2019 – Nach vorne schauen und Weiterentwicklung fördern!“ mit der Jugend(hilfe)politik in Europa und untersucht insbesondere die EU-Jugendstrategie 2019 bis 2027 auf Anknüpfungspunkte für die Umsetzung in Deutschland.

Mehr Infos: Positionspapier der AGJ (PDF)

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6.
Breites Bündnis fordert: Exklusion beenden – Kinder- und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien

Mit dem Appell „Exklusion beenden: Kinder- und Jugendhilfe für alle jungen Menschen und ihre Familien!“ hat sich ein breites Bündnis von Akteuren aus der Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Pädiatrie, aus Wissenschaft, Praxis und Politik an die Bundespolitik gewandt. Das Bündnis kritisiert, dass das derzeitige Sozialrecht über eine viertel Million Kinder und Jugendliche mit körperlicher und geistiger Behinderung ausgrenzt. Diese Kinder und ihre Familien sind nicht, wie alle anderen Kinder, Jugendlichen und Eltern, in der Zuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe.

Die Bündnisinitiative setzt sich für eine Aufnahme aller Kinder und Jugendlichen in das Kinder- und Jugendhilferecht ein. Vom zuständigen Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erwartet das Bündnis einen solchen Vorstoß, wenn im September im dort stattfindenden Dialogprozess zur Änderung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) über Inklusion diskutiert wird.

Mehr Infos: Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ vom (PDF), Appell (PDF) und Dialogprozess zum SGB VIII

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7.
Bericht zum Jugendschutz im Internet: Mobbing, Hass und Belästigung an der Tagesordnung

Bedrohungen, sexuelle Belästigung, drastische Gewalt: Kinder und Jugendliche sind bei der Benutzung von Apps erheblichen Risiken ausgesetzt. Die wenigsten Anbieter sorgen dafür, dass ihre jüngsten Userinnen und User ihre Dienste unbeschwert nutzen können. Das zeigt der Jahresbericht 2018 von jugendschutz.net, dem gemeinsamen Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet.

„Die Nutzung beliebter Dienste wie WhatsApp, Instagram und TikTok ist für Kinder besonders riskant. Wo Fremde uneingeschränkt Kontakt aufnehmen und private Informationen einsehen können, sind Übergriffen Tür und Tor geöffnet“, sagt Stefan Glaser, Leiter von jugendschutz.net. Das schränke den positiven Nutzen der Angebote erheblich ein und gefährde die Entwicklung von Heranwachsenden. Risiken seien zwar nie komplett auszuschließen, könnten aber durch ein gutes Schutzkonzept der Betreiber erheblich reduziert werden.

„Kinder und Jugendliche sind vor allem in Social Media unterwegs. Bestehende Schutzprogramme sind dort jedoch nahezu wirkungslos“, konstatiert Dr. Wolfgang Kreißig, der Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz. Es sei daher ein Gebot der Stunde, dass die Global Player verlässliche Alterskontrollen durchführten und ihre Algorithmen und entwickelten Techniken zur automatisierten Erkennung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen einsetzten. Um den jüngsten Userinnen und Usern eine unbeschwerte Teilhabe zu ermöglichen, brauche es auch Rat- und Hilfekonzepte für Kinder und Eltern.

Mehr Infos: Pressemitteilung von jugendschutz.net und Bericht von jugendschutz.net (PDF)

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8.
Studie „Jung! Digital! Sozial?“: Erklärungsfaktoren für Online-Sozialkompetenzen im Kindes- und Jugendalter

Eine Studie des Deutschen Jugendinstituts und der Vodafone Stiftung untersucht erstmals differenziert wie sozial kompetent sich Jugendliche online verhalten und durch welche Faktoren ihr Verhalten beeinflusst wird. Sowohl die elterliche Medienerziehung als auch Gruppendruck durch Peers spielen den Ergebnissen zufolge für das Online-Sozialverhalten eine wichtige Rolle. Zudem fällt es vielen Jugendlichen schwer untereinander oder mit Eltern oder Lehrern über negative Online-Erfahrungen und -Erlebnisse zu kommunizieren.

Eine wirksame Prävention gegen Mobbing und Hassrede unter Jugendlichen im Netz könnte an diesen Punkten (elterliche Medienerziehung und Gruppendruck durch Peers) ansetzen. Zudem sollte die Fähigkeit der Jugendlichen gestärkt werden, untereinander sowie mit Eltern und Lehrern über negative Online-Erfahrungen und -Erlebnisse zu kommunizieren.

Mehr Infos: Pressemitteilung der Vodafone Stiftung und Studie „Jung! Digital! Sozial? (PDF)

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9.
Save the Dates! Vernetzungstreffen für Kinder- und Jugendgremien in Deutschland

Mit dem Projekt „Starke Kinder- und Jugendparlamente“ werden die über 500 existierenden Kinder- und Jugendgremien in Deutschland angesprochen, indem sie sich über die Kommunen und Landesgrenzen hinaus miteinander vernetzen und austauschen können.

Für Mitglieder aus Kinder- und Jugendgremien wird es am 26. Oktober 2019 ein Vernetzungstreffen Süd in Erlangen und am 16. November 2019 ein Vernetzungstreffen Nord in Hannover geben. Am 11. November findet zudem ein Bundestreffen von Betreuerinnen und Betreuern von Kinder- und Jugendgremien in Berlin statt. Die Teilnahme an den Treffen ist kostenfrei und die Anmeldung ab Ende September über die Programm-Webseite des Deutschen Kinderhilfswerkes möglich.

Die Vernetzungstreffen sind Teil eines vielfältigen Unterstützungsangebotes für Kommunen und Kinder- und Jugendgremien im Programm „Starke Kinder- und Jugendparlamente“ im Deutschen Kinderhilfswerk, gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie leben! Dabei soll nicht nur der Frage nachgegangen werden, was starke Kinder- und Jugendparlamente sind und wie sie arbeiten, sondern identifiziert werden, welche Gelingensbedingungen notwendig sind, um Kinder- und Jugendgremien stark zu machen.

Mehr Infos: Factsheet zu den Vernetzungstreffen für Kinder- und Jugendgremien in Deutschland (PDF) Fragen, Wünsche und Ideen gerne per E-Mail an stakijupa@dkhw.de

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10.
Großes Kinderrechte-Lesefestival für Familien am 15. September in Berlin

Am Sonntag, den 15. September 2019, von 10 bis 18 Uhr veranstaltet das Deutsche Kinderhilfswerk gemeinsam mit dem MACHmit Museum (Senefelderstr. 5, 10437 Berlin) ein großes Kinderrechte-Lesefestival für Familien zum 30. Geburtstag der Kinderrechte.

Es gibt ein besonderes Programm mit Prominenten, die aus Kinderrechte-PIXIs vorlesen, Fachvorträgen und Workshops für Erwachsene sowie Bastelwerkstätten für Kinder. Außerdem bekommt jede Familie ein Paket mit 5 Kinderrechte-PIXIs und für die Kinder gibt es einen Snack und einen Getränkegutschein (solange der Vorrat reicht).

Jedes der PIXI-Bücher erzählt eine spannende Kita-Geschichte der Freundinnen und Freunde Jakob, Cem, Lisa, Nesrin und Samuel, die mit einem ausgewählten Kinderrecht in Verbindung steht. Und ganz „nebenbei“ wird in den PIXI-Geschichten gezeigt, wie Mitbestimmung, Vielfalt und Kinderrechte in der Kita gemeinsam gelebt werden.

Mehr Infos: Programmübersicht und Flyer (PDF), detaillierter Programmablauf (PDF) und Shop mit Pixis

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11.
Fachkonferenz am 17. September in Weimar: „Alle Menschen sind frei und gleich …“ - Menschenrechte in der Kulturellen Bildung

Die Tagung „Alle Menschen sind frei und gleich …“ - Menschenrechte in der Kulturellen Bildung“ findet am 17. September 2019 in Weimar statt und thematisiert das Handlungsfeld der Menschenrechte in der Kulturellen Bildung. Die Zunahme populistischer Einstellungen und auseinanderdriftender Werthaltungen stellt Fachkräfte in der Einübung eines demokratischen, empathischen und gleichberechtigten Miteinanders bei Kindern und Jugendlichen vor neue Herausforderungen. So können familiäre, sozioökonomische, geographische oder religiöse Herkunftskontexte zu abwertenden oder diskriminierenden Äußerungen, Störungen und Konflikten in der Gruppenarbeit führen.

Pädagogisch Anleitende sollten demgegenüber eine professionell reflektierte und eindeutig demokratiebasierte Haltung einnehmen. Daneben bietet sich für die Projektarbeit die unmittelbare Thematisierung der Menschenrechte am Beispiel der eigenen Rechte von Kindern und Jugendlichen und ihren Beteiligungsmöglichkeiten in der Demokratie an, um diese in der Entwicklung einer demokratischen Wertehaltung zu unterstützen.

Die Fachkonferenz stellt in Vorträgen und praxisorientierten Workshops kulturpädagogische Ansätze zur Auseinandersetzung mit Menschen– und Kinderrechten in der Kulturellen Bildung vor. Sie findet mit Unterstützung des Deutschen Kinderhilfswerks statt.

Mehr Infos: Programm und Anmeldung

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12.
„Aufblühen im Spiel“: Fachtag zu Aktionsräumen am 20. September in Heilbronn

Der Fachtag zu Aktionsräumen „Aufblühen im Spiel“ findet am Freitag, den 20. September 2019 auf der Bundesgartenschau in Heilbronn statt. Fragen rund um die Errichtung und Bedeutung von Aktionsräumen im öffentlichen Raum für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bilden das Gerüst des Fachtags. Denn genügend Aktionsraum im öffentlichen Raum fördert selbstständiges freies Spiel und Begegnungen zwischen Menschen. Damit diese Aktionsräume entstehen, braucht es ein Zusammenspiel von vorhandenem Raum und Impulsen der Eltern, Spielpädagog/innen und potentiellen Mitspieler/innen.

Beispiele zu und Möglichkeiten für Aktionsräume werden während des Fachtags praktisch und theoretisch aufgezeigt und erlebbar gemacht. Der Fachtag richtet sich an Kommunalpolitiker/innen, Stadtplaner/innen/Landschaftsarchitekt/innen und Pädagog/innen und ist eine Aktion vom Deutschen Kinderhilfswerk e.V., der BAG Spielmobile e.V. und der BUGA Heilbronn.

Mehr Infos: Programm (PDF) und Anmeldung

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13.
Jetzt Anträge bei den Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes stellen: Bis zu 10.000 Euro Projektförderung möglich

Für Initiativen, Vereine und Projekte der Kinder- und Jugendarbeit besteht noch bis zum 30. September 2019 die Möglichkeit, Anträge bei den Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerkes zu stellen und bis zu 5.000 Euro zu erhalten. In Ausnahmefällen können Projekte sogar mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden. Ziel der Förderfonds ist die Verbesserung der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen unter dem Aspekt der Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen sowie die Bekanntmachung der Kinderrechte. Anträge können Vereine, freie Träger, Initiativen, Elterngruppen, Kinder- und Jugendgruppen sowie Schülerinitiativen für noch nicht begonnene Projekte stellen.

Durch die Fonds erhalten Projekte, Einrichtungen und Initiativen finanzielle Unterstützung, die die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Herkunft oder Aufenthaltsstatus, zum Grundsatz ihrer Arbeit gemacht haben. Dabei geht es vor allem um Beteiligung in Bereichen demokratischer Partizipation, um Chancengerechtigkeit und faire Bildungschancen für benachteiligte Kinder, gesunde Ernährung oder kinder- und jugendfreundliche Veränderungen in Stadt und Dorf, auf Schulhöfen, Kita-Außengeländen oder Spielplätzen. Die Schaffung sinnvoller Freizeitangebote und Möglichkeiten zur Entwicklung einer kulturellen Identität, zu kultureller Bildung und Medienkompetenz sind ebenso Förderschwerpunkte.

Mehr Infos: Förderfonds des Deutschen Kinderhilfswerk

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14.
Schulhofträume werden wahr: Jetzt für umfangreiche Förderung bewerben!

Schulhöfe sollten Orte sein, an denen Schülerinnen und Schüler sich zwischen den anstrengenden Unterrichtseinheiten erholen und austauschen können, wo sie gemeinsam spielen und toben können. Leider sieht es auf den meisten deutschen Schulhöfen ganz anders aus: Lieblose Betonwüsten bieten kaum Möglichkeit zur Entspannung oder zum Spiel. Auch als Rückzugsort oder zur Anregung eignen sich viele Schulhöfe kaum. Mit der Aktion „Schulhofträume“ setzen sich das Deutsche Kinderhilfswerk, Rossmann und Procter & Gamble gemeinsam dafür ein, dass dieser Zustand bald der Vergangenheit angehört. Wir geben Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und diesen wichtigen Lebensort so zu gestalten, wie sie ihn sich tatsächlich wünschen: Damit aus öden Schulhöfen Traumschulhöfe werden.

Bewerben können sich Schulen, Schülergruppen, Elterninitiativen und Vereine. Gefördert wird die Sanierung bzw. Schaffung von Spielangeboten auf Schulhöfen, wie zum Beispiel Kletterwände oder ein Balancierparcours, die Gestaltung naturnaher Außenräume, beispielsweise durch Kräuterbeete oder Insektenhotels sowie die Errichtung von Rückzugsräumen, etwa durch Sitzgelegenheiten, Weidentipis oder Spielhäuschen. Die Gesamtfördersumme der Aktion beträgt 270.000 Euro, verteilt auf 15 Projekte. Die Hauptförderung ist mit 30.000 Euro dotiert, die Bewerbungsphase startet am 26. August. Bewerbungen werden bis zum 20. Oktober 2019 angenommen.

Mehr Infos: Projekt Schulhofträume

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